Pflege Deinen Schwanz

– heißt, dass wir uns an Sie wenden, als Mann.

Wir laden Sie ein, über Themen männlicher Sexualität nachzudenken und sich über eine Vielzahl unterschiedlicher Männerthemen zu informieren. Auf der Startseite finden Sie jede Woche einen neuen Pflegetipp: von Entspannung am Arbeitsplatz bis zur Intimhygiene, vom Gesundheitstipp bis zu Ideen für Ihre Beziehungen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachdenken über Ihre Sexualität, bei der Entwicklung Ihrer Selbstfürsorge und beim Entdecken neuer Möglichkeiten.

Dieser Internetauftritt ist ein Projekt der Aidshilfe Dresden e.V. und der Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten des Gesundheitsamtes Dresden. 

Es gibt zwei Module, die Sie aktiv nutzen können!

Zum einen haben wir ein Gästebuch eröffnet, in dem Sie Ihre Meinungen zur Internetseite und den verschiedenen Themen äußern können.

Zum zweiten bieten wir an, Sie über neue Themen, die wir auf unsere Seite stellen, per Newsletter zu informieren. Dazu müssen Sie sich nur in einem Formular anmelden.

Zwei Artikel im Themenbereich "Sexualität & Träume" sind neu:

Sexting
Sadomasochismus
Pornografie
Netiquette für Freier

 

Schluss mit dem Rauchen – Tipps zum Aufhören

Am Jahresanfang bietet sich eine gute Gelegenheit, mit dem Rauchen aufzuhören, und viele nehmen es sich vor. Und bei allen Erkenntnissen über Süchte und unbewusste Handlungen: Letztendlich ist es Willenssache, das Rauchen abzulehnen bzw. damit wieder aufzuhören.
Vielfach tragen tiefgreifende Lebensereignisse, wie Schwangerschaft, Gefäß- oder Atemwegserkrankungen, dazu bei, von einem Tag auf den anderen das Qualmen einzustellen. Wie es Ihnen gelingt dem Glimmstängel abzuschwören ohne dass Sie bereits halbtot sind, erfahren können Sie hier weiterlesen.

• Greifen Sie auf Ersatzpräparate zurück, die kleinere Nikotinmengen enthalten. Umso stärker Sie rauchen, desto mehr wächst das Verlangen Ihres Gehirns nach dem Nervengift Nikotin, um sich wacher, konzentrierter und entspannter zu fühlen. Damit Sie nicht an unerträglichen Entzugserscheinungen leiden, muss die erforderliche Dosis langsam mit Ersatzstoffen gesenkt werden.
• Werden Sie sich Ihrer Rauchgewohnheiten bewusst. Bei Kettenrauchern ist das Rauchen ritualisierter Bestandteil des Lebens, d.h. nach dem Kaffee die erste, auf dem Weg zu Arbeit die zweite usw. Versuchen Sie sich bewusst zu werden wann und wieviel Sie am Tag rauchen, schreiben Sie es sich notfalls auf einen Zettel. Der nächste Schritt ist, bewusst mit diesen Ritualen zu brechen, also beispielsweise die Zigarette nach dem Morgenkaffee wegzulassen. Phasen der Entspannung und des Wohlbefindens, wie im Urlaub, eignen sich am besten um Nichtraucher zu werden. Hier können Sie Ihre Rauch-Gewohnheiten weiter reduzieren und sich intensiv anderen Dingen widmen.
• Sie brauchen einen festen Termin, an dem Sie das Qualmen gänzlich ablegen. Stetiges Verringern der Ration ist oft schwerer, als ab einem festgelegten Tag überhaupt nicht mehr zu rauchen. Nutzen Sie stattdessen die angesprochenen Ersatzstoffe, wie Nikotinpflaster oder -kaugummis.
• Werden Sie sich bewusst darüber, das Sie als zukünftiger Nichtraucher gesünder leben, angenehmer riechen und viel Geld sparen. Sprechen Sie sich selbst Mut zu und betrachten Sie die Abstinenz als Ihr ehrgeiziges Ziel.
• Kompensieren Sie das Rauchen nicht mit Süßigkeiten. Die appetitzügelnde Wirkung von Zigaretten ist ja hinlänglich bekannt, der Griff zu Schokolade als Ersatzstoff, wird Ihrem Gewicht nicht gut tun. Verwenden Sie das Geld, was Ihn nun zusätzlich zur Verfügung steht zum Sparen für den nächsten Urlaub, für Ihr Hobby oder auch für Entspannungskurse.
• Erzählen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden von Ihrem Vorhaben. Sie werden gern dazu bereit sein, Sie zu unterstützen und Sie bei Rückfällen kritisch auf Ihr Ziel hinweisen.
• Wenn es Ihnen schwerfällt sich in rauchgeschwängerten Umgebungen aufzuhalten ohne sich selbst eine Zigarette anzuzünden, dann sollten Sie solche Etablissements anfänglich meiden. Das ist ja nun nicht mehr so schwer.
• Treiben Sie mehr Sport, auch so können Sie Stress abbauen und Ihre Stimmung heben, darüber hinaus zügelt Bewegung das Rauchbedürfnis. In Ausdauersportarten wie Schwimmen und Laufen werden Sie konditionell schnell Fortschritte wahrnehmen.
• Frei nach dem Motto „Geteiltes Leid ist halbes Leid“, tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten aus und erzählen Sie sich gegenseitig von Ihren Anstrengungen und Problemen. In zahlreichen Internet-Foren finden sich weiter nützliche Tipps fürs Aufhören von ehemaligen Rauchern.
• Lassen Sie sich nicht gleich durch eventuelle Rückschläge entmutigen. Fragen Sie sich selbstkritisch, was Ihnen diese Zigarette jetzt gebracht hat und vergegenwärtigen Sie sich Ihre bereits erzielten Fortschritte.

Quelle:

stern.de