Pflege Deinen Schwanz

– heißt, dass wir uns an Sie wenden, als Mann.

Wir laden Sie ein, über Themen männlicher Sexualität nachzudenken und sich über eine Vielzahl unterschiedlicher Männerthemen zu informieren. Auf der Startseite finden Sie jede Woche einen neuen Pflegetipp: von Entspannung am Arbeitsplatz bis zur Intimhygiene, vom Gesundheitstipp bis zu Ideen für Ihre Beziehungen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachdenken über Ihre Sexualität, bei der Entwicklung Ihrer Selbstfürsorge und beim Entdecken neuer Möglichkeiten.

Dieser Internetauftritt ist ein Projekt der Aidshilfe Dresden e.V. und der Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten des Gesundheitsamtes Dresden. 

Es gibt zwei Module, die Sie aktiv nutzen können!

Zum einen haben wir ein Gästebuch eröffnet, in dem Sie Ihre Meinungen zur Internetseite und den verschiedenen Themen äußern können.

Zum zweiten bieten wir an, Sie über neue Themen, die wir auf unsere Seite stellen, per Newsletter zu informieren. Dazu müssen Sie sich nur in einem Formular anmelden.

Zwei Artikel im Themenbereich "Sexualität & Träume" sind neu:

Sexting
Sadomasochismus
Pornografie
Netiquette für Freier

 

Sonnenschutz: Eigenschutzzeit und Lichtschutzfaktor

In Freibädern und an Stränden tummeln sich im Sommer die Sonnenanbeter um Ihrer Winter-Blässe auf den Leib zu rücken. Nicht wenige überschätzen dabei den natürlichen Sonnenschutz Ihrer Haut und plagen sich in den nächsten Tagen mit Sonnenbrand herum. Das unangenehme Brennen sowie die unnatürliche Hautfarbe sind das Eine, oft jedoch werden längerfristige Folgen nicht beachtet und bereits kurze Zeit nach dem Abklingen der Röte setzt man sich wieder der Strahlung aus.

Sonnenstrahlen bestehen u.a. aus der zellschädigenden UV-A- und UV-B-Strahlung. Die ultravioletten A-Strahlen dringen tief in die Haut ein und können das Bindegewebe schädigen, was zu einer früheren Hautalterung führt. UV-B-Licht zerstört Zellen auf der Hautoberfläche und ruft die sichtbaren Verbrennungen hervor, mitunter können sich sogar Bläschen bilden. Außerdem begünstigt, nach Meinung von Hautexperten, UV-Strahlung die Wahrscheinlichkeit, an Hautkrebs zu erkranken. Gegen ein Sonnenbad ist nichts einzuwenden, allerdings sollten Sie Ihre Haut dabei angemessen schützen und auf die Zeit schauen.

Verwenden Sie Sonnenschutzmittel mit angemessenem Lichtschutzfaktor (LSF). Um diesen Faktor verlängert sich die Eigenschutzzeit Ihrer Haut. Hier können Sie sich an den 4 Hauttypen orientieren:

I: eher rotblonde Haare, hellblaue Augen, sehr helle Haut – EZ: 5 bis 10 Minuten

II: blonde Haare, blaue oder grüne Augen, helle Haut – EZ: 10 bis 20 Minuten

III: brünette Haare, graue oder braune Augen, mittlere Haut – EZ: 20 bis 30 Minuten

IV: schwarze Haare, dunkelbraune Augen, dunkle Haut – EZ: 30 bis 40 Minuten

Durch Multiplikation der Eigenschutzzeit mit dem LSF des Sonnenschutzes erhalten Sie Ihre maximale Sonnenaufenthaltsdauer. Der LSF bezieht sich nur auf die UV-B-Strahlen, die Wissenschaft ist sich aktuell noch nicht darüber einig, ab wann UV-A-Strahlung für den Menschen schädigend wirken kann, da die Auswirkungen äußerlich nicht sichtbar sind.

- Nutzen Sie die maximale Sonnendauer nicht voll aus, da es sich beim LSF lediglich um Laborwerte handelt.
- Tragen Sie die Sonnencreme oder -lotion möglichst reichlich auf die Haut auf, dass der ganze Körper vollständig abgedeckt ist. Richtwert sind ca. 2-3 Esslöffel, so dass die Haut sichtbar von einem Schutzfilm überzogen ist.
- Tragen Sie nach dem Baden erneut Sonnenschutzmittel auf, da auch als wasserfest deklarierte Produkte nicht vollständig haften bleiben. Die Schutzdauer verlängert sich jedoch dadurch nicht, sie bleibt lediglich erhalten.
- Schützen Sie auch oft vergessene Körperstellen wie Ohren, Nacken und Fußrücken. Für die Lippen empfehlen sich spezielle Sunblocker.
Sonnencremes mit mineralhaltigen Inhaltsstoffen, wie Zinkoxid, schonen Ihre Haut.
- Textilien schützen nicht zu 100 % vor den Sonnenstrahlen, ebenso können bestimmte Medikamente die Lichtempfindlichkeit Ihrer Haut erhöhen. Sprechen Sie hierfür mit Ihrem Arzt.
- Meiden Sie die Mittagssonnen und beachten Sie die höhere Sonnenintensität in südlichen Ländern. Ansonsten schaden Sie nicht nur Ihrer Haut, sondern auch den gesamten Organismus.
- Kinder bis zu drei Jahren sollten niemals der prallen Sonnen ausgesetzt werden und wenn dann nur kurzzeitig, da ihrer Haut extrem empfindlich ist. Kinder sollten generell eine Kopfbedeckung, ein helles T-Shirt tragen und gründlich mit hohem Lichtschutzfaktor (> 30) eingecremt werden.

Natürlich eignen sich diese Tipps für ein ausgiebiges Sonnenbad am Strand oder im Freibad. Es ist aber auch darüber nachzudenken, dass Sie sich eventuell beim Inliner- oder Fahrradfahren sowie bei Arbeiten an der frischen Luft ebenfalls für längere Zeit in der Sonne aufhalten.

Achtung Sonnenstich! Ein Sonnenstich tritt meist auf, wenn ein ungeschützter Kopf langer Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Symptome sind ein hochroter Kopf, Kopfschmerzen, Nackensteife, Übelkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit. Handeln Sie rasch, bringen Sie den Betroffenen sofort in den Schatten, lagern Sie den Oberkörper hoch und kühlen Sie den Kopf mit feuchten Tüchern. Lebensgefahr - Rufen Sie bei Bewusstlosigkeit sofort den Notarzt!

Stiftung Warentest hat verschieden Sonnenschutzmittel getestet, mehr Infos gibt’s hier:
http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/test/Lichtschutzmittel-fuer-Kinder-21-Produkte-im-Test-1401184-1407007/

Mehr Informationen zum Lichtschutzfaktor erhalten Sie auf folgender Seite:
www.lichtschutzfaktor.de

Quelle:

www.gesundheit.de